Benno Baginsky

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Benno Baginsky 1848–1919

Benno Baginsky (* 24. Mai 1848 in Ratibor, Oberschlesien; † 30. November 1919 in Berlin[1]) war ein deutscher Hals-Nasen-Ohren-Arzt und Publizist.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baginsky war ein Sohn des Kaufmanns Abraham Baginsky und seiner Frau Amalie, geborene Lustig, und der jüngere Bruder des Adolf Baginsky. Nach dem Abitur in Ratibor studierte er Medizin in Berlin. Im Jahr 1870 schrieb er die Dissertation Syphilitische Afecctionen in den Extremitäten und Schädelknochen und erhielte die Promotion. Er nahm als Assistenzarzt am Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871 teil. Nach Kriegsende war er 1872 als praktischer Arzt und seit 1880 ausschließlich als Arzt für Laryngologie, Rhinologie und Otologie in Berlin tätig. Seit 1883 als Privatdozent für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde bei der Universität Berlin und dann 1897 Titularprofessor.

Benno Baginsky arbeitete als Assistenzarzt im Hermann Munks physiologischen Laboratorium an der Berliner Tierarzneischule. In Zusammenarbeit mit Albert Eulenburg wirkte er bei der Real-Encyclopädie der gesammter Heilkunde. Einer seiner Assistenten war Jacob Katzenstein.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Function der Gehörschnecke. 1883.
  • Die Entwicklung der Gehörschnecke. 1886.
  • Über den Ursprung und den centralen Verlauf des Nervus Acusticus des Kaninches. 1886.
  • Über den Ursprung und den centralen Verlauf des Nervus Acusticus des Kaninches und der Katze. 1890.
  • Über das Verhalten von Nervenorganen nach Durchschneidung der zugehörigen Nerven. 1894.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sterberegister StA Berlin XIIa, Nr. 2193/1919.