Carl Georg Barkhausen

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Carl Georg Barkhausen (* 14. Februar 1848 in Bremen; † 5. November 1917 in Bremen) war Rechtsanwalt und Bürgermeister in Bremen.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barkhausen war Sohn eines Bremer Arztes. Er besuchte das Gymnasium und studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Berlin, Leipzig und Göttingen. Während seiner Studienzeit in Heidelberg wurde Barkhausen Mitglied der Burschenschaft Frankonia Heidelberg. 1870 promovierte er in Leipzig zum Dr. jur. Barkhausen wurde in Bremen Rechtsanwalt, seit 1876 auch Regierungsanwalt. 1875 wurde er Mitglied, später Vizepräsident der Bürgerschaft.

1879 wurde Barkhausen in den Bremer Senat gewählt. Sein Arbeitsgebiet waren Häfen, Schifffahrt und Verkehr, wo er sich besonders für den Ausbau der Häfen in Bremen und Bremerhaven einsetzte und die Entwicklung der Industrie an der Unterweser unterstützte. Als Senator eröffnete er 1896 mit seinem Amtskollegen Hermann Gröning sowie Direktor Schauinsland das „Städtische Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde“, heute Überseemuseum.

Barkhausen war 1903–1907, 1910–1913 und 1916–1917 Bürgermeister sowie ab 1904 mit fünf Amtszeiten Präsident des Senats (1904, 1906, 1911, 1913, 1916). Von 1911 bis 1917 war er Präsident des Bürgerparkvereins.

Bestattet wurde Barkhausen am 6. Dezember 1917 auf dem Riensberger Friedhof.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Barkhausenstraße in der Neustadt wurde nach ihm benannt.
  • Die Barkhausenkaje in den Häfen trägt seinen Namen.
  • Die Barkhausenstraße in Bremerhaven wurde nach ihm benannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]