Eduard Blumer

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Eduard Blumer (* 10. Februar 1848 in Thon, Gemeinde Schwanden; † 7. Oktober 1925 in Schwanden) war ein Schweizer Politiker. Er war ein Mitglied der Demokratischen Partei des Kantons Glarus.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blumer entstammte einer Unternehmerfamilie der Textilbranche, absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete zunächst hauptberuflich im familiären Betrieb.

Als 24-Jähriger wurde er in den Landrat gewählt. Mit seinem Schwager gründete er die Zeitung „Freie Glarner“. Hauptanliegen des Politikers waren die kantonale Verfassungsreform, die Annahme des eidgenössischen Fabrikgesetzes (1877 umgesetzt), die Gründung der Glarner Kantonalbank (1883 umgesetzt) und die Gründung der kantonalen Krankenanstalt (1888 umgesetzt). Von 1877 bis 1888 war er im Ständerat. Von 1888 bis an sein Lebensende amtierte er als Landammann und war somit der oberste Chef der Verwaltung des Kantons Glarus. Ab 1899 war er im Nationalrat und im Jahr 1902 Kandidat für die Bundesratswahl, obwohl er auf eidgenössischer Ebene keine Partei vertrat.

Obschon Blumer ein angesehener Landammann war, wurde von Politikern vermehrt der Wunsch geäussert, die Amtszeit zu beschränken. Es wurde auch versucht, ihn abzusetzen. Kurz darauf erlag er einem Hirnschlag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]