Emil Nolde

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Emil Nolde, Porträtfoto von Minya Diez-Dührkoop, 1929.

Emil Nolde (* 7. August 1867 als Hans Emil Hansen in Nolde bei Buhrkall, Provinz Schleswig-Holstein; † 13. April 1956 in Seebüll) war einer der führenden Maler des Expressionismus. Er ist einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Nolde ist bekannt für seine ausdrucksstarke Farbwahl.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugendjahre und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emil Nolde wurde einige Kilometer östlich von Tondern im Ortsteil Nolde von Buhrkall (heute Burkal) als viertes von fünf Kindern geboren, sein Geburtsort Buhrkall im nördlichen Teil des Herzogtums Schleswig gehörte von 1867 bis 1920 zu Preußen und damit zum Deutschen Reich. Nach einer Volksabstimmung wurde es dänisch. Nolde erhielt die dänische Staatsbürgerschaft, die er bis an sein Lebensende behielt, er verstand sich aber nicht als Däne, sondern zeitlebens als Angehöriger der deutschsprachigen Minderheit in Nordschleswig. Sein Vater war Nordfriese und stammte aus der Gegend um Niebüll; er sprach nordfriesisch, seine Mutter sprach südjütisch. Emil Nolde besuchte deutsche Schulen, seine Jugendjahre auf dem elterlichen Hof in Nolde waren geprägt von harter Arbeit und einem relativ kargen Leben. Er war der jüngste von drei Brüdern und hatte eine jüngere Schwester.

Von 1884 bis 1888 ließ er sich als Schnitzer und Zeichner an der Kunstgewerbeschule in Flensburg (heute Museumsberg Flensburg) ausbilden. Er war dort an der Restaurierung des Brüggemann-Altars beteiligt. Danach arbeitete er für verschiedene Möbelfabriken, unter anderem in München, Karlsruhe und Berlin. 1892 trat er am Gewerbemuseum in St. Gallen eine Stellung als Lehrer für gewerbliches und ornamentales Entwurfszeichnen an, die er bis 1897/1898 innehatte. In dieser Zeit lernte er Hans Fehr kennen, mit dem er lange verbunden blieb, er arbeitete zunächst an einer Reihe von Landschaftsaquarellen und Zeichnungen der Bergbauern. Nolde wurde schließlich durch kleine farbige Zeichnungen der Schweizer Berge bekannt, er ließ Postkarten dieser Arbeiten drucken, die ihm dann schließlich ein Leben als freier Künstler erlaubten.[1] Er ging nach München, wurde allerdings von der Akademie abgelehnt und begann zunächst ein Studium an der privaten Malschule Adolf Hölzels in Dachau, bevor er im Herbst 1899 mit der Malerin Emmi Walther über Amsterdam nach Paris reiste und sich an der Académie Julian anmeldete. 1900 mietete er ein Atelier in Kopenhagen. 1902 heiratete er dort die 23 Jahre alte dänische Schauspielerin Ada Vilstrup (1879–1946).[2] Mit ihr zog er auf die Insel Alsen.[3] Dort wohnten sie zwischen 1903 und 1916 sommers in einem Fischerhaus in Sjellerupskov bei Guderup,[4] als Atelier diente eine Bretterbude direkt am Strand. Ab 1905 lebte er im Winter meist in Berlin, zunächst Tauentzienstraße, dann Bayernallee 11 in Berlin-Westend.[5]

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1902 nannte sich Nolde nach seinem nordschleswigschen Heimatdorf, um 1903 malte er noch „lyrische“ Landschaften. Er wurde Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Kunstgenossenschaft und nahm zwischen 1903 und 1912 an fünf Ausstellungen teil. 1904 war er auf der Jahresausstellung im Flensburger Museum mit den Gemälden „In der Räuberstube“ und „Sommernacht“ vertreten. Von 1906 bis 1907 war er Mitglied der Künstlergruppe Brücke und begegnete in Berlin Edvard Munch; in der kurzen Zeit, in der er Brücke-Mitglied war, brachte er die Radierung in die Gemeinschaft und vermittelte Kontakte zu dem Hamburger Sammler und Kunstmäzen Gustav Schiefler. 1909 wurde Nolde Mitglied der Berliner Secession.

Als deren Jury im Jahr darauf Werke Georg Tapperts und vieler meist expressionistischer Künstler zurückwies, kam es zum Bruch der Berliner Secession, auf Initiative Tapperts, gefolgt von Max Pechstein und weiteren Künstlern, so auch Nolde, bildete sich die Neue Secession. Sie eröffnete am 15. Mai ihre erste Ausstellung unter dem Titel „Zurückgewiesene der Secession Berlin 1910“.[6]

Erste religiöse Bilder entstanden: Abendmahl, Pfingsten und Verspottung. Zwischen 1910 und 1912 hatte er erste Erfolge mit Ausstellungen in Hamburg, Essen und Hagen. Bilder vom Nachtleben in Berlin, wo er gemeinsam mit seiner Frau Ada regelmäßig die Wintermonate verbrachte, Theaterzeichnungen, Maskenstillleben, 20 „Herbstmeere“, das neunteilige „Das Leben Christi“ entstanden, von Herbst 1913 bis Ende August 1914 unternahm er als Mitglied der Medizinisch-demographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition des Reichskolonialamtes eine Reise in die Südsee. Während der Rückreise begann der Erste Weltkrieg. Nolde zog 1916 in das kleine Bauernhaus Utenwarf () an der Westküste nahe Tondern und der Vidå (dt. Wiedau). Die heftigen Auseinandersetzungen um die deutsch-dänische Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg waren ihm zuwider, und obwohl er sich als Deutscher fühlte, nahm er komplikationslos die dänische Staatsbürgerschaft an, als sein Geburtsort nach der Volksabstimmung in Schleswig 1920 an Dänemark fiel.

Seebüll[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus Seebüll und Garten

Erst als das Land um Utenwarf zunehmend erschlossen und entwässert wurde, zog er mit seiner Frau auf die deutsche Seite der Grenze, da ihn dort die Landschaft an seine Heimat bei Nolde erinnerte, das Ehepaar erwarb 1926 eine leerstehende Warft, die sie Seebüll nannten und auf der bis 1930 das gleichnamige Wohn- und Atelierhaus des Malers erbaut wurde, gelegen nahe Neukirchen im Amt Wiedingharde des damaligen Kreises Südtondern. Sie wohnten zunächst in dem benachbarten Bauernhaus „Seebüllhof“, das sie gemeinsam mit der Warft und den umliegenden Weideflächen erworben hatten, der Umzug in das neu erbaute Haus „Seebüll“ erfolgte im Jahr 1930. Das Wohngebäude ist ein zweigeschossiger Kubus mit Flachdach, an den eingeschossige Anbauten über dreieckigem Grundriss angefügt sind. 1937 wurde dem Wohnhaus ein Atelierhaus mit Bildersaal angefügt. Der Bau ist nach Entwürfen Emil Noldes aus Backstein errichtet worden, die Farbigkeit im Innern des Wohnhauses korrespondiert mit den kräftigen Farben der Gartenpflanzen.[7]

Neben dem Haus legten Ada und Emil Nolde einen Garten an, dessen Wege in Form der Initialen E und A verlaufen.[8] Zum Garten gehören zwei Gebäude: ein 1935/36 errichtetes, reetgedecktes Gartenhaus, das sogenannte „Seebüllchen“, sowie die Begräbnisstätte von Ada und Emil Nolde, diese befindet sich in einem ehemaligen Erdschutzbunker, der 1946, als Ada starb, in eine Gruft umgewandelt wurde. An der Stirnwand schuf Nolde das Mosaik „Madonna mit Kind“,[9] der Garten Noldes ist ein individuelles Gartenkunstwerk, das die zeitgenössische Reformbewegung aufnimmt, die sich gegen industrielle und genormte Kunstformen richtet. So entstand in der weiten Marschlandschaft in Bepflanzung und Ausstattung ein recht geschlossener, heimatbezogener Bauerngarten, auch wenn dieser keine für diese Gärten typische auf das Haus bezogene Mittelachse aufweist und Haus und Garten getrennte Einheiten bilden.[10]

Zu seinem 60. Geburtstag wurde ihm 1927 eine Jubiläumsausstellung in Dresden gewidmet.

Im Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Goebbels in der Ausstellung „Entartete Kunst“, 1938 Berlin. Links zwei Gemälde von Emil Nolde: Christus und die Sünderin und Die klugen und die törichten Jungfrauen, rechts eine Skulptur von Gerhard Marcks: Heiliger Georg

Nationalsozialistisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nolde war früh der Überzeugung, die „germanische Kunst“ sei allen anderen weit überlegen, im August 1934 bezeugte er mit seiner Unterschrift unter den Aufruf der Kulturschaffenden, dass er zu des Führers Gefolgschaft gehörte. Er wurde 1934 Mitglied einer der verschiedenen nationalsozialistischen Parteien in Nordschleswig, der Nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft Nordschleswig (NSAN), die konkurrierenden nationalsozialistischen Parteien wurden 1935 aufgrund von Bemühungen des Gauleiters Hinrich Lohse in Schleswig-Holstein zur NSDAP-Nordschleswig (NSDAP-N) zusammengefasst.

Nolde war auch antisemitisch eingestellt, wie aus vielen Dokumenten hervorgeht – so auch aus seinem Buch Jahre der Kämpfe, das 1934 erschien,[11] er kämpfte gegen jüdische Kunsthändler wie Paul Cassirer und Maler wie Max Liebermann. Zugleich sprach er sich dagegen aus, moderne französische Malerei der Stilrichtungen Impressionismus, Kubismus, Surrealismus, Fauvismus und Primitivismus im deutschen Kunsthandel anzubieten. Eine Äußerung galt Rosa Schapire, einer Kunsthistorikerin, die den noch unbekannten Künstler durch Vorträge und Ausstellungsberichte gefördert hatte:

„‚Eine hiesige junge Dame interessiert sich sehr für Ihre Kunst‘ erzählte Frau Rauert. Es war Fräulein Dr. Schapiere [sic], und als wir nach Alsen kamen, wurden uns ihre frisch geschriebenen Artikel zugesandt, auch kamen Briefe geflogen. – Die schnell auflodernde Freundschaft zwischen ihr und uns brach bald wieder in sich zusammen. Nur Asche blieb. Vom Wind verweht; in der Kunst war es meine erste bewußte Begegnung mit einem Menschen, anderer Art als ich es war. Mit 18 Jahren hatte ich in Flensburg den ersten Juden gesehen […] Juden haben viel Intelligenz und Geistigkeit, doch wenig Schöpfergabe, ein junger forscher Jude, als ich nach Berlin gekommen war, sagte mir dass: ‚Jedes junge Mädchen, mit dem ich zum dritten Mal allein zusammen bin, m u ß fallen.‘ – […] Mir waren wund alle zarten edlen Innigkeiten. Juden sind andere Menschen, als wir es sind. […]“

Emil Nolde: Jahre der Kämpfe. Berlin 1934, S. 101, 102[12]

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus schätzten Teile der Nazi-Führung seine Kunst und seine kunstpolitische Einstellung. 1933 veranstaltete der NS-Studentenbund eine Ausstellung mit seinen Werken. Auch Joseph Goebbels gehörte neben Albert Speer zu den Förderern von Nolde.

Verfemung und Fortsetzung der Karriere im Nationalsozialimus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotzdem wurde Nolde, ohne dass er das ernstgenommen hätte, von einem Teil der NS-Führung verfolgt – dazu gehörten Alfred Rosenberg und Adolf Hitler selbst. Nolde war daher sehr überrascht, dass seine Werke von den Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ diffamiert wurden, unter anderem wurde Noldes Gemälde Leben Christi in der Ausstellung „Entartete Kunst“ im Jahr 1937 gezeigt. Weitere Gemälde wurden in der folgenden Aktion "Entartete Kunst" beschlagnahmt und im Rahmen der Verwertung verkauft. Noch am 2. Juli 1938 machte Nolde in einem Schreiben an Goebbels geltend, dass er sich „als fast einziger deutscher Künstler im offenen Kampf gegen die Überfremdung der deutschen Kunst“ sähe, und wies darauf hin, dass er sofort nach der Gründung der NSDAP-Nordschleswig deren Mitglied geworden sei.[13]

Die Verfolgung im Rahmen der nationalsozialistischen Kunstpolitik bedeutete jedoch nicht den Abbruch von Noldes Karriere, die beiden Bände seiner Biographie blieben verfügbar und verkauften sich abgesehen von einem Einbruch 1938 weiterhin gut. Er setzte sich für die Rückgabe der beschlagnahmten Leihgaben ein und erhielt diese auch zurück, seine Werke wurden sogar aus der Wanderausstellung „Entartete Kunst“ entfernt.[14] Auch finanziell bedeutete das Jahr 1937 keine Zäsur für Nolde, im Frühjahr 1937 veranstaltete die Galerie Ferdinand Möller in Berlin eine Ausstellung seiner Aquarelle, in der Arbeiten für 20.000 Reichsmark verkauft wurden. Die finanzielle Lage Noldes war zu dieser Zeit so gut, dass der ehemalige Direktor des Museum Folkwang in Essen, Ernst Gosebruch, vermerkte, dass der Künstler seine Hauptwerke im eigenen Besitz behielt, da er nicht zu deren Verkauf gezwungen sei. Auch seine Verfemung in der Münchner Ausstellung 1937 bedeutete keine Veränderung der Nachfragesituation, auch nach 1937 waren Werke Noldes in vielen deutschen Galerien für moderne Kunst weiterhin Kommissionsware.[15] Finanziell gehörte Nolde zu den erfolgreichsten deutschen Künstlern der 1930er und 1940er Jahre. Abgesehen von 1938 hatte Nolde zwischen 1937 und 1941 seine höchsten Jahreseinkommen zu verzeichnen, die Steuerakten weisen sogar noch höhere Einnahmen aus als er im Rahmen des Entnazifizierungsverfahren angab. Nach dem Krieg meldete er für das Jahr 1941 Einnahmen von über 50.000 Reichsmark. Laut Daten der Reichskammer der bildenden Künste verdienten im Jahr 1939 nur 0,7 % der Künstler im Deutschen Reich mehr als 1000 Reichsmark im Monat. Seine gute wirtschaftliche Lage brachte Nolde Neider aus der Künstlerschaft ein und verdeutlichte den Kulturfunktionären zudem, dass sie ihre Politik auf dem Kunstmarkt nicht hatten durchsetzen können.[16]

Unter diesen Vorzeichen setzte die Reichskammer der bildenden Künste ab Oktober 1940 die Anordnung gegen den "Vertrieb minderwertiger Kunsterzeugnisse" ein, diese sollte sich eigentlich gegen billige und massenhaft produzierte Kunstreproduktionen und sogenannten "Kitsch" richten, um so den Markt für Künstler zu schützen. Aufgrund dieser Vorzeichen gingen die Noldes auch erst einmal davon aus, dass die Verordnung sie nicht betreffen würde. Dennoch fragte die Reichskammer der bildenden Künste wegen Informationen zu Verkäufen und Ausstellungen an und forderte Abbildungen von Werken der Jahre 1938 bis 1940 an; in dieser Situation machten sich die Noldes ihre Kontakte zu hochrangigen Nationalsozialisten zu nutze. So baten sie Heinrich Hansen, einen der höchstrangigen Offiziellen im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, um Unterstützung.[17] Im Februar 1941 fragte die Reichskammer erneut wegen Abbildungen an, im gleichen Monat ließ Hans Schweitzer in der Galerie von Alex Vömel in Düsseldorf ein Gemälde und Aquarelle Noldes beschlagnahmen, die zur Begutachtung nach Berlin geschickt wurden. Auch der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS übte wegen der weiteren Verfügbarkeit von "entarteten" Kunstwerken erhöhten Druck auf die Reichskammer auf. Am 23. August 1941 erhielt Nolde das Schreiben Adolf Zieglers, in dem er wegen "mangelnder Zuverlässigkeit" aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen wurde,[18] dieser Ausschluss bedeutete jedoch kein Malverbot wie es insbesondere nach Ende des Zweiten Weltkriegs kolportiert wurde, sondern lediglich das Verbot von Verkäufen, Ausstellungen und Reproduktionen seiner Werke. Privat konnte Nolde weiterhin malen, von ihm konsultierte Juristen meinten zudem, dass Schenkungen an Freunde wohl keine Umgehung des Berufsverbots bedeutet hätten, um seine Werke wieder in der Öffentlichkeit verbreiten zu können, hätte er sie erneut dem Ausschuss zur Kontrolle der Kunsterzeugnisse vorlegen müssen.[19] Die irrtümliche Bezeichnung als Malverbot findet sich für die Zeit des Nationalsozialismus nur in einem einzigen Brief von Ada Nolde. Erst nach dem Krieg wurde das Berufs- zum Malverbot hin überformt, damit Nolde seine eigene Opferrolle betonen konnte, im Rahmen der Rehabilitation des Expressionismus wurde dieses Narrativ von vielen Autoren aufgegriffen und weitergetragen.[20] In diesem Kontext entstanden die sogenannten Ungemalten Bilder und deren Rezeptionsgeschichte, die Opfergeschichte Noldes wurde in der Figur des Malers Max Ludwig Nansen im Roman Deutschstunde von Siegfried Lenz rezipiert. Die Noldes vervielfältigten den Brief Zieglers mit dem Ausschluss und ließen ihn unter Unterstützern zirkulieren, diese reagierten, indem sie ihn in der Folge bei der Materialbeschaffung unterstützten. Beispielsweise ließ Otto Andreas Schreiber ihm regelmäßig Farben zukommen,[21] auch wurde Noldes Vertrauen in den Nationalsozialismus trotz aller Verfolgungserfahrungen nie vollständig zerstört. 1942 kam zwar ein Treffen mit Baldur von Schirach in Wien nicht zustande, dieser nahm jedoch einige seiner Werke bei sich auf und versprach, sich für den Künstler einzusetzen. Und noch 1943 dachte er darüber nach, einen SA-Mann zu malen.[22] 1944 wurde Noldes Wohnung in Berlin durch Bomben zerstört.

Die späten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel am Wohnhaus Bayernallee 11 in Berlin-Westend

Nach 1945 erhielt Nolde zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, im Jahr 1946 starb seine Frau; zwei Jahre später heiratete er Jolanthe Erdmann (* 9. Oktober 1921 in Berlin; † 13. Juni 2010 in Heidelberg),[23] Tochter des Komponisten und Pianisten Eduard Erdmann, bis 1951 malte er noch über 100 Gemälde und bis 1956 viele Aquarelle. Emil Nolde war Teilnehmer der documenta 1 (1955), seine Werke wurden dann auch posthum noch auf der documenta II (1959), und auch auf der documenta III im Jahr 1964 in Kassel gezeigt. Emil Nolde starb am 13. April 1956 in Seebüll, wo er – neben seiner 1946 verstorbenen ersten Frau Ada – im Garten seine letzte Ruhestätte fand.

Emil Nolde war Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund.[24]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begräbnisstätte beim Haus Seebüll
Gebäude der ehemaligen Dependance Berlin

Anwesen und künstlerischer Nachlass wurden Ausgangsvermögen der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde,[25] die im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Malers das Nolde-Museum errichtete. Die Stiftung präsentiert dort in jährlich wechselnden Ausstellungen rund 160 Werke von Nolde, im ehemaligen Atelier des Malers hat sein bedeutendstes religiöses Werk – das neunteilige Altarwerk Das Leben Christi von 1911/12 – seinen festen Platz gefunden. Zum 50. Todesjahr Noldes war die Ausstellung 2006 dem Alterswerk gewidmet, die Ausstellungen hier und im daneben errichteten Dokumentations- und Veranstaltungsgebäude ziehen jedes Jahr rund 80.000 Besucher an.[26]

Von 2007 bis März 2014 gab es eine Dependance der Stiftung in der Jägerstraße 54/55 am Gendarmenmarkt in Berlin. Dort wurden im Rahmen von wechselnden Ausstellungen neben Werken von Nolde auch Exponate anderer Künstler präsentiert.

Nolde in der Literatur und im Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leben Emil Noldes in der Zeit des „Malverbots“ ab 1941 spiegelt sich in dem Roman und Film Deutschstunde von Siegfried Lenz wider. In dem Buch Nolde und ich. Ein Südseetraum von Hans Christoph Buch wird von Noldes Reise in die Südsee erzählt. Träume am Meer – Der Maler Emil Nolde unter der Regie von Wilfried Hauke wurde 2006 gedreht.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noldes Hohe Sonnenblumen wurde als Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt zur Verfügung gestellt und im Kabinettssaal ausgestellt.

Der Hamburger Richter und Kunstsammler Gustav Schiefler erstellte den ersten zweibändigen Katalog des Graphischen Werkes von Nolde.

  • um 1903: Wassermühlen, Ruttebüllkoog. Privatbesitz
  • 1904: Norburg. Öl auf Leinwand, 73 × 88 cm, Galerie Kornfeld, Bern 2011
  • 1905: Piazza San Domenico II. Düsseldorf, Kunstmuseum
  • 1908: Blumengarten. Düsseldorf, Kunstmuseum
  • 1908: Großer Mohn. Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren
  • 1909: Pfingsten. Berlin, Neue Nationalgalerie
  • 1909: Verspottung Christi. Berlin, Brücke-Museum
  • 1910: Joseph erzählt seine Träume. Wien, Belvedere
  • 1910: Tanz um das Goldene Kalb. München, Pinakothek der Moderne
  • 1910: Bauernhof. Flensburg, Museumsberg Flensburg
  • 1910: Herbstmeer I. Dortmund, Museum am Ostwall
  • 1910: Herbstmeer XI. Kunsthaus Zürich
  • 1910/1914: Fremde Vögel-Tropenvögel. Aquarell, ganzseitige Abbildung Nr. 13 in: Emil Nolde: Jahre der Kämpfe, 1934
  • 1911: Im Café. Essen, Folkwang-Museum
  • 1912: Heilige Maria von Ägypten. Essen, Folkwang-Museum
  • 1912: Maria Ägyptiaca. (Triptychon). Hamburg, Hamburger Kunsthalle (davor Sammlung Heinrich Kirchhoff)[27]
  • 1913: Soldaten. Nolde Stiftung Seebüll.
  • 1915: Figur und Blumen. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1859 (Leihgabe aus Privatbesitz)
  • 1915: Die Zinsmünze. Kiel, Kunsthalle Kiel
  • 1915: Herrenbildnis I. (Sammlung Rauert)
  • 1915: Lichte See. Halle an der Saale, Moritzburg
  • 1915: Maria und Simeon im Tempel. Halle an der Saale, Moritzburg
  • 1918: Nasser Tag. Nolde Stiftung Seebüll
  • 1919: Der Schwärmer. Hannover, Sprengel-Museum
  • 1919: Das rotblonde Mädchen. Öl auf Holz, 46 × 49,5 cm, (am 20. Juni 2006 für 2,7 Millionen Euro versteigert)
  • 1919: Nadja. Öl auf Leinwand, 40 × 25 cm, (Erben Rathenau; am 12. Juni 2007 für 2,15 Millionen Euro versteigert)
  • 1919: Blumengarten (Ringelblumen). Nolde Stiftung Seebüll
  • um 1920: Knabenkopf. Aquarell u. Tusche, 29,4 × 22,6 cm (eines der wenigen Kinderportraits in Noldes Œuvre)
  • 1922: Landschaft mit Bauernhaus. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1690 (Leihgabe aus Privatbesitz)
  • 1925: Landschaft mit ruhenden Kühen. Öl auf Leinwand, 73 × 88 cm, (Privatsammlung, Deutschland)
  • 1930: Rote Hagebutten mit grünen und gelben Blättern und braungelben Gräsern. Aquarell auf Japan
  • um 1930: Tiefblaues Meer unter gelb-violettem Himmel. Aquarell. Rechts unten signiert, auf Japan, 32,5 × 46 cm.
  • 1930: Abendfriede. Halle an der Saale, Moritzburg
  • 1930: Kahn im Schilf. Halle an der Saale, Moritzburg
  • 1930: Schwüler Abend. Nolde Stiftung Seebüll
  • 1932: Hülltoft Hof. Seit 1934 als Geschenk von Margarinefabrikant und Generalkonsul Alfred Voss in der Kunsthalle Hamburg (bis zur Beschlagnahme 1937 als "Entartete Kunst"), dann Privatbesitz, nach einer Auktion 2002 als Geschenk der Alfred Voss Erben wieder in der Kunsthalle Hamburg.[28]
  • 1930/35: Blaue Iris (Feuerlilien, Rudbekia). Aquarell auf Japanpapier, signiert, 33,5 × 45,4 cm
  • 1933: Blumen und Wolken. Öl auf Leinwand, 73 × 88 cm, Sprengel-Museum[29]
  • 1935/1940: Abend in der Marsch. Aquarell, 34,2 × 47,3 cm
  • 1936: Hohe See. Öl auf Leinwand, 73,5 × 99,5 cm
  • 1937: Gelbe und hellrote Dahlien. Flensburg, Museumsberg Flensburg
  • 1940: Hohe Wogen. Flensburg, Museumsberg Flensburg
  • 1940: Der große Gärtner. Hannover, Sprengel-Museum
  • 1942: Großer Mohn, rot, rot, rot. Neukirchen, Nolde-Museum
  • 1945/48: Meer mit Dampfer. Aquarell und Tuschfeder auf Japanpapier, 23,8 × 21,3 cm
  • 1946: Abendliches Meer und schwarzer Dampfer. Aquarell, 22,4 × 26,8 cm
  • 1947: Ferne Mädchen. Mannheim, Kunsthalle Mannheim
  • 1947: Meer und Boot mit braunem Segel. Aquarell auf Japan
  • 1948: Bewegtes Meer. Kiel, Kunsthalle Kiel

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Briefe aus den Jahren 1894–1926. Hrsg. von Max Sauerlandt. Furche, Berlin 1927.
  • Das eigene Leben. Bard, Berlin 1931
  • Jahre der Kämpfe. Rembrandt, Berlin 1934.
  • Emil Nolde: Erinnerungen. Eine Kassette die folgende vier Teile enthält (Das eigene Leben; Jahre der Kämpfe; Welt und Heimat; Reisen, Ächtung, Befreiung). DuMont, Köln 2002, ISBN 3-8321-7171-1.
  • Mein Leben. DuMont, Köln 1976, ISBN 3-7701-0913-9. 8. Auflage 2008, ISBN 978-3-7701-0913-5.
  • Emil Nolde: Begegnung mit dem Nordischen. Ausstellungskatalog Kunsthalle Bielefeld. Hrsg. von Jutta Hülsewig-Johnen. Kerber, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-86678-129-0.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. Februar–12. Mai 2008: Emil Nolde. Begegnung mit dem Nordischen. Kunsthalle Bielefeld
  • 15. Juni–13. Oktober 2013: Emil Nolde. Die Pracht der Farben. Museum Frieder Burda in Baden-Baden.
  • 25. Oktober 2013–2. Februar 2014: Emil Nolde – In Glut und Farbe. Belvedere, Wien.
  • 5. März–15. Juni 2014: Emil Nolde. Retrospektive. Städel Museum in Frankfurt am Main. Kritik der Ausstellung durch Julia Voss in der FAZ vom 5. März 2014; in der Ausstellung wird Noldes Rolle als Verfolgter des NS stark in Frage gestellt.[30]
  • 28. März–30. August 2015: Nolde – Der ungezähmte Strom der Farbe. Stadtmuseum Lindau.[31]
  • 18. September 2015–10. Februar 2016: Nolde in Hamburg (unter der Schirmherrschaft von Helmut Schmidt, der das Geleitwort im Ausstellungskatalog schrieb).[32] Hamburger Kunsthalle
  • 5. Juni–9. Oktober 2016: Ein Stück norddeutscher Himmel, Emil Nolde und die Künstler der Brücke im Landesmuseum Mainz (eine Kooperation mit dem Museumsberg Flensburg).
  • 30. April–9. Juli 2017: Emil Nolde. Die Grotesken. Museum Wiesbaden, Wiesbaden; anchließend Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See. Katalog.
  • 7. Mai 2017–7. Januar 2018: Emil Nolde zum 150. Geburtstag. Kunstmuseum Mülheim, Studioausstellung in der Sammlung Ziegler

Eine Liste aktueller Ausstellungen findet sich auf der Website der Nolde Stiftung Seebüll.[33]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingried Brugger u. a. (Hrsg.): Emil Nolde und die Südsee. Mit Beiträgen von Ingried Brugger, Andreas Fluck, Christiane Lange u. a. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstforum Bank Austria, Wien, 13. Dez. 2001–3. März 2002, und in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, 23. März–26. Mai 2002) Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-9220-5.
  • Uwe Danker: „Vorkämpfer des Deutschtums“ oder „Entarteter Künstler“ – Nachdenken über Emil Nolde in der NS-Zeit. In: Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein. Hrsg. von der Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein e. V. Band 14, 2001, ISSN 0932-1632, S. 149–188 (PDF; 1,8 MB).
  • Bernhard Fulda: „Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid“. Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten. In: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die „Deutsche Kunst“, die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule. Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, S. 261–286.
  • Florian Illies: Glosse. In: Die Zeit. Nr. 32/2008; über Noldes Vertuschungen und die des Herausgebers des langjährigen Direktors der Noldestiftung in Seebüll, Martin Urban.
  • Kirsten Jüngling: Emil Nolde. Die Farben sind meine Noten. Propyläen, Berlin 2013, ISBN 978-3-549-07404-6.
  • Wolfdietrich von KloedenNolde, Emil. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 6, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1, Sp. 993–1000.
  • Günter Kunert: Nordfriesland im Licht. Auf Emil Noldes Spuren. Mit einem Essay von Günter Kunert. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0345-0.
  • Ursula Merkel (Hrsg.): Nolde im Dialog 1905–1913. Quellen und Beiträge. Hirmer, München 2002, ISBN 3-7774-9550-6.
  • Emil Nolde – Die Südseereise. Dumont 2008, ISBN 978-3-8321-9083-5 (Ausstellungskatalog).
  • Manfred Reuther (Hrsg.): Emil Nolde. „Ungemalte Bilder“/Emil Nolde. „Unpainted Pictures“. DuMont, Köln 2009, ISBN 978-3-8321-9234-1.
  • Christian Ring (Hrsg.): Emil Nolde. Die Südsee. The South Seas. DuMont, Köln 2017, ISBN 978-3-8321-9920-3. (Mit Fotos und Gemälden von der Südsee-Reise 1913–1914)
  • Christian Saehrendt: „Die Brücke“ zwischen Staatskunst und Verfemung. Expressionistische Kunst als Politikum in der Weimarer Republik, im „Dritten Reich“ und im Kalten Krieg. Franz Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-515-08614-1.
  • Max Sauerlandt: Emil Nolde. Mit 100 Tafeln im Anhang. Verlag Kurt Wolff, München 1921.
  • Martin Urban: Emil Nolde. Werkverzeichnis der Gemälde. 2 Bände. Beck, München, 1987 und 1990, ISBN 3-406-32538-6.
  • Martin Urban: E. Nolde. Landschaften. Aquarelle und Zeichnungen. Dumont, Köln 1969 (3. Auflage 2005, ISBN 3-8321-3298-8).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikiquote: Emil Nolde – Zitate
 Commons: Emil Nolde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Emil Nolde – Infothek – Künstlerbiografien. Galerie Widmer, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013, abgerufen am 18. Mai 2010.
  2. Zitiert nach Das eigene Leben – Emil Nolde erzählt von Emil Hansen. In: Der Spiegel. Nr. 8, 1949 (online).
  3. Emil Nolde Biografie. In: art DIRECTORY. Abgerufen am 18. Mai 2010.
  4. Kirsten Jüngling: Emil Nolde. Die Farben sind meine Noten, Berlin 2013.
  5. Faltblatt zur Ausstellung Max Liebermann und Emil Nolde. Gartenbilder (22. April bis 20. August 2012). Hrsg. von der Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin e.V.
  6. Annette Meier: Vom Impressionismus zum Kubismus (Memento vom 11. August 2011 im Internet Archive), Museumsportal Berlin, abgerufen am 12. Juli 2011.
  7. Noldegarten Seebüll. Gartentafel des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein.
  8. Michael Breckwoldt: Seebüll. In: Adrian von Buttlar, Margita Marion Meyer (Hrsg.): Historische Gärten in Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Boyens & Co., Heide 1998, ISBN 3-8042-0790-1, S. 569.
  9. Michael Breckwoldt: Seebüll. In: Adrian von Buttlar, Margita Marion Meyer (Hrsg.): Historische Gärten in Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Boyens & Co., Heide 1998, ISBN 3-8042-0790-1, S. 570.
  10. Michael Breckwoldt: Seebüll. In: Adrian von Buttlar, Margita Marion Meyer (Hrsg.): Historische Gärten in Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Boyens & Co., Heide 1998, ISBN 3-8042-0790-1, S. 571.
  11. s. Jahre der Kämpfe. Rembrandt, Berlin 1934, S. 101 und auch in der Glosse. In: Die Zeit. 31. Juli 2008.
  12. Nach Uwe Danker: „Vorkämpfer des Deutschtums“ oder „Entarteter Künstler“ – Nachdenken über Emil Nolde in der NS-Zeit (= Jahrbuch Demokratische Geschichte. Band 22). Band 14., 2001, S. 151. (Die antisemitischen Sätze nach dem fünften Satz sind in den nach 1945 erschienenen Auflagen der Erinnerungen weggelassen.)
  13. Ralf Georg Reuth: Goebbels. 2. Aufl. Piper, München/Zürich 1991, S. 368.
  14. Bernhard Fulda: „Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid.“ Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 263.
  15. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261-286, 265f.
  16. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 267f.
  17. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 268f.
  18. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261-286, 270.
  19. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 271–273.
  20. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 273–275.
  21. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 273.
  22. Bernhard Fulda: "Hinter jedem Busch lauert Verkennung und Neid." Emil Noldes Reaktion auf den Sieg der Traditionalisten, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.): Künstler im Nationalsozialismus. Die "Deutsche Kunst", die Kunstpolitik und die Berliner Kunsthochschule, Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-22429-5, 261–286, 278.
  23. In Memoriam: Die späte Liebe des großen Künstlers. In: B.Z. 22. Juni 2010, S. 10.
  24. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Nolde, Emil (abgerufen am 30. November 2015).
  25. Website des Nolde-Museums, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde
  26. Bericht bei wirtschaftsland-sh.de (Memento vom 3. Februar 2012 im Internet Archive), abgerufen am 28. Mai 2013.
  27. Ein Flügel „Tod der Maria“ ist leicht zugänglich in: Berghof (Red.): Kunst in der Verfolgung: Entartete Kunst (Ausstellung) 1937 in München. Beispiele. Neckar, Villingen 1998, ohne ISBN, Großformat
  28. Ulrich Luckhardt: Emil Nolde: Hülltoft Hof. Die Geschichte eines Bildes. Hamburg 2002
  29. Sprengel Museum – Einzelkünstler – Emil Nolde. Abgerufen am 18. Mai 2010.
  30. Julia Voss: Emil Nolde im Frankfurter Städel. Mehr Sympathisant als Widerständler. In: faz.net, 5. März 2014, abgerufen am 25. September 2017 („Der Künstler Emil Nolde sympathisierte mit den Nationalsozialisten und stilisierte sich nach dem Krieg als Widerständler. Dies zeigt eine Ausstellung in Frankfurt. Was bleibt nun von seinem Werk?“).
  31. Ausstellung im Stadtmuseum Lindau
  32. Nolde-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle
  33. Ausstellungen. In: Nolde Stiftung Seebüll. Website. Abgerufen am 5. März 2014.