Franz Anton Thüsing

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Franz Anton Thüsing (* 23. April 1782 auf Gut Brenschede (bei Sundern); † 18. Mai 1832 ebenda) war Gutsbesitzer, Beamter und erster Landrat des Kreises Arnsberg.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thüsing stammte aus einer Gutsbesitzerfamilie. Der Vater ebenfalls mit Namen Franz Anton war außerdem Jurist und Privatgelehrter. Sein Sohn studierte 1802/03 vor allem Rechtswissenschaften in Würzburg und Göttingen. Nach Abschluss des Studiums wurde er Hofgerichtsadvocat in Arnsberg. Im Jahr 1814 wurde Thüsing zum großherzoglich hessischen Bergrichter und Bergamtsdirektor im Herzogtum Westfalen ernannt. Nach dem Übergang des Herzogtums an Preußen wurde Thüsing am 8. Mai 1817 zum ersten Landrat des neuen Kreises Arnsberg ernannt. Thüsing ist unter anderem die Rettung des Hirschberger Tores zu verdanken.

Verheiratet war Thüsing mit Maria Helene Ernestina Lintener aus Arnsberg. Aus der Ehe gingen mindestens zwei Kinder hervor. Thüsing starb 1832 auf seinem Gut nach einem Sturz vom Pferd.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]