Rosemarie Veltins

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Rosemarie Veltins (* 14. Februar 1938 in Grevenstein; † 30. April 1994 ebenda) war eine deutsche Unternehmerin.

Rosemarie Veltins besuchte die Schule in Meschede und machte anschließend eine Ausbildung in der Familienbrauerei. Anschließend trat sie dort in die Geschäftsleitung ein, im Jahr 1964 übernahm sie nach dem Tod des Vaters die Leitung des Betriebes. Sie leitete die 1824 gegründete Firma in der 4. Generation, unter ihrer Leitung wurde aus der nur regional bekannten Brauerei C. & A. Veltins eine der führenden Braustätten Deutschlands. Rosemarie Veltins hatte maßgeblichen Anteil daran, das Unternehmen auf die ausschließliche Produktion von Bier nach Pilsener Brauart umzustellen und als nationale Premiummarke zu etablieren, unter der Leitung von Rosemarie Veltins wuchs der Ausstoß von etwa 114.000 Hektolitern bei 80 Mitarbeitern im Jahr 1963 auf 2,12 Millionen Hektoliter und 350 Mitarbeiter im Jahr 1990. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sich Rosemarie Veltins im Umweltschutz und als Mäzenin für Kunst und Sport. Insbesondere sorgte sie für die Restaurierung der Grevensteiner Burg.

Rosemarie Veltins hatte drei Kinder, von denen Susanne Veltins die Firmenleitung übernahm.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Birgit Dengel: Susanne Veltins – Die leise Strategin. (Memento vom 1. August 2012 im Webarchiv archive.is) (Töchter der deutschen Wirtschaft, Teil 4), Financial Times Deutschland vom 18. Oktober 2007

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Haunfelder: Nordrhein-Westfalen – Land und Leute 1946–2006. Ein biographisches Handbuch. Aschendorff, Münster 2006, ISBN 3-402-06615-7, S.467 f.
  • Heinz Koerdt: Rosemarie Veltins. Jahrbuch Hochsauerlandkreis 1995. Podszun Verlag, Brilon 1994. ISBN 3-86133-126-8.