Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

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Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Einrichtung des Bundes, der Länder und Kommunen zum Ausbau der Provenienzforschung.

Das Zentrum wurde am 22. Januar 2015 in Berlin[1] gegründet und besitzt die Rechtsform einer Stiftung bürgerlichen Rechts. Der Sitz ist Magdeburg. Ziel ist die Bündelung von Aktivitäten aller staatlichen Ebenen im Bereich der Provenienzforschung.[2][3]

Folgende Stellen sind unter einem Dach vereint:

Thematisch beschäftigt sich die neue Einrichtung mit der NS-Raubkunst, aber auch mit der Aufarbeitung der in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR entzogenen Kulturgüter.

Die Kultusministerkonferenz hat der Gründung der Stiftung einstimmig zugestimmt.[5] Vorsitzende des Stiftungsrates ist Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.[6]

Vorsitzende des Kuratoriums ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, ihr Vertreter Eckart Köhne.[7]

Die praktische Arbeit wird von einem zweiköpfigen Führungsgremium geleitet. Zum ehrenamtlichen Vorstand ernannte der Stiftungsrat den früheren Direktor der Hamburger Kunsthalle Uwe Schneede, am 6. Februar 2017 hat der Stiftungsrat den Kunsthistoriker Gilbert Lupfer zu seinem Nachfolger berufen, der sein Amt am 1. April 2017 antritt.

Die Stelle des hauptamtlichen Vorstands ist mit dem ehemaligen Staatssekretär des Thüringer Innen- bzw. Justizministeriums Rüdiger Hütte besetzt.[8][9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste: Stiftungsrat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste konstituiert sich im Bundeskanzleramt, 22. Januar 2015
  2. Bundesregierung: "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste" geplant. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  3. Signal für die Aufklärung. Bonner General-Anzeiger vom 11./12. Oktober 2014, S. 15.
  4. Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste. Stiftungssatzung. Abgerufen am 15. Juli 2015.
  5. WDR: Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste eingerichtet: Wichtiges Signal ins Ausland. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  6. Deutsche Welle. Abgerufen am 25. Januar 2015.
  7. Deutschlandradio: Pfeiffer-Poensgen wird Zentrum Kulturgutverluste leiten. Abgerufen am 28. November 2015.
  8. Deutschlandradio Kultur. Abgerufen am 25. Januar 2015.
  9. Pressemitteilung der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste. Abgerufen am 15. Juli 2015.