Theodor Hermann von Spiegel

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Theodor Hermann von Spiegel zum Desenberg und Canstein (* 6. Dezember 1712; † 11. Mai 1779) war Landdrost des Herzogtums Westfalen.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er stammte aus dem Adelsgeschlecht der von Spiegel, sein Vater war Johann Eberhard von Spiegel. Die Mutter war Josina Maria Antoinette (geb. von Schade). Er selbst war zweimal verheiratet, seine erste Frau war Maria Theresia von Niederklingenburg. Aus der Ehe ist neben zwei anderen Kindern der spätere kurkölnische Minister Franz Wilhelm von Spiegel hervorgegangen, seine zweite Frau war Adolphine Franziska von Landsberg zu Erwitte. Mit dieser hatte er fünf Kinder. Darunter war auch der spätere Erzbischof von Köln Ferdinand August von Spiegel und Friedrich Wilhelm von Spiegel zum Desenberg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Spiegel war seit 1747 kurkölnischer geheimer Konferenzrat und fürstlich paderbornischer geheimer Rat, im Jahr 1758 wurde er Landdrost des Herzogtums Westfalens und damit Stellvertreter des Kurfürsten von Köln in diesem Territorium. Er war damit auch Präsident des Ritterstandes auf dem Westfälischen Landtag, zudem war er Drost in Marsberg und Volkmarsen.[1] Er wurde 1762 Eigentümer des Klingenburger Hofes in Bühne.[2]

Nach seinem Tod wurde sein Sohn Franz Wilhelm sein Nachfolger in dem Amt des Landdrosten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Churbajerischer Hof- und Staats-Calender für das Jahr 1773. München, 1773 S. 18
  2. Geschichte des Klingenberger Hofes (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Suibert Seibertz: Die Landmarschalle Westfalens. In: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des preußischen Staates, 1835, S. 91.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]